Mai 27th, 2009
Bitte besuchen Sie meinen BLOG unter www.LD21.DE - vielen Dank!
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Mit dem heutigen Datum ziehen die bisherigen Inhalte dieses Blogs (bb21.de) um.
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Der neue Blog - LD21.DE - steht für LEADERSHIP DEVELOPMENT im 21. Jahrhundert und fokussiert dieses Thema.
Das Projekt zum Thema Selbstführung hat deutlich gemacht, dass ein neues Verständnis von Führung im 21. Jahrhundert dringend geboten ist. Unsere Erfahrungen als Organisationsberater belegen, dass “Leadership” nicht nur die ersten Ebenen in einer Organisation angeht, sondern an vielen Stellen erforderlich ist. Das zeigt sich unter anderem auch daran, dass klassische Konzepte - wie der hero leader an der Spitze - nur noch in Ausnahmen zu Erfolg führen. Unser Verständnis von “Leadership Development” setzt deshalb an den jeweils entscheidenden Stellen des Unternehmens an und berührt viele Ebenen.
Das Buch “Die Kunst der Selbstführung. Erkenntnisse aus Interviews mit Führungskräften und führenden Kräften” (Paperback ISBN 978-3-837-09567-8, jetzt auch als Hardcover ISBN 978-3-839-10221-3) bietet eine erste Plattform für ein Curriculum zum Thema LEADERSHIP DEVELOPMENT - denn nur wer sich selbst führen kann, sollte auch andere führen dürfen. Die nachfolgende Grafik zeigt auf, wie wir das Themenfeld zwischen der Begleitung der Organisation und der Unterstützung der Person positionieren:
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Im Rahmen unserer Module für LEADERSHIP DEVELOPMENT bieten wir insbesondere folgende Dienstleistungen:
- Impulsvorträge (auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten)
- 1-Tages-Seminare
- Gastvorträge innerhalb von Strategieklausuren etc.
- Artikel zum Thema Selbstführung und LEADERSHIP DEVELOPMENT
- LD21-Curriculum (ein mehrtägiges Training)
- Executive Coaching (auf der Basis der “Sieben Felder der Selbstführung”).
In enger Kooperation mit dem Lektor Dr. Thomas Hake und dem Gestalter Michael Grüß, Agentur tack.grafik (beide Berlin) ist es jetzt gelungen, die wesentlichen Ergebnisse des Projekts zum Thema SELBSTFÜHRUNG in Buchform vorzulegen.
Zur Erinnerung: Mit einer Interviewreihe (Januar 2008 bis Januar 2009) wurden einundsechzig ausgewählte und erfolgreiche Führungskräfte danach befragt, mit welchen Methoden und Instrumenten sie sich tatsächlich führen. Aus den Ergebnissen habe ich praxisrelevante Empfehlungen abgeleitet und zu einem umfassenden, praxisnahen Modell der Selbstführung zusammengefasst. Bisher existiert kein derartiger Ansatz, der sich an der tatsächlichen Führungspraxis erfolgreicher Führungskräfte orientiert.
Der endgültige Titel des Buches lautet: Die Kunst der Selbstführung. Erkenntnisse aus Interviews mit Führungskräften und führenden Kräften.
Hier ein Blick auf das Cover:
Das Buch wird am 12. Juni erstmals im Rahmen einer Veranstaltung in Osnabrück vorgestellt.
60 Interviews mit Führungskräften und „führenden Kräften“ habe ich nunmehr geführt und derzeit schreibe ich das Buch zum Projekt. Hinsichtlich der Methoden und Instrumente der Selbstorganisation zeigt sich, dass das faszinierendste Instrument nichts nützt, wenn man es nicht beherrscht. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein klassisches „Zeitplanbuch“ handelt (was vor allem in den 80er Jahren angesagt war) oder um Kleincomputer (PDAs) oder „Smartphones.“ Es überrascht folglich nicht, wenn ich in meinen Gesprächen die Erkenntnis gewonnen habe, dass erfolgreiche Führungskräfte sich zur Selbstorganisation diejenigen Instrumente und Methoden gewählt haben, die zu ihnen passen und die sie beherrschen – und keinen Moden folgen.
Wenngleich ich viele positive Beispiele unter den Gesprächspartnern finden konnte, so zeigen sich doch noch Verbesserungsmöglichkeiten. Z.B. findet nur selten eine Art „Geschäftsprozessoptimierung (GPO) in eigener Sache“ statt.
Für eine wirksame Selbstorganisation ist es von entscheidender Bedeutung, die eigenen (Arbeits-) Prozesse zu kennen und in entsprechende Strukturen zu integrieren. Die Leitfragen sind für mich:
- Wie organisiere ich mich?
- Welche Struktur gebe ich meinen Tätigkeiten?
- Welche hilfreichen Gewohnheiten kann ich entwickeln?
- Welche Methoden nutze ich konkret (Zeit-, Projektmanagement, Planung, Kreativität…)?
Selbstführung gelingt nur dann, wenn ich die eigenen Fähigkeiten und Potenziale erkenne und deren Weiterentwicklung betreibe - das wird in den Gesprächen immer wieder deutlich. Im Zusammenhang wirksamer Arbeitsprozesse und –strukturen ist es primär wichtig, die zentralen persönlichen Kernaufgaben und Verantwortungsbereiche zu kennen. Daraus leiten sich diejenigen Tagesaufgaben ab, auf die ich mich jeden Tag fokussieren muss – die MITs, wie der Blogger Leo Babauta formuliert, die Most Important Tasks.
Obwohl es auch ein „workflow“ ist, denken zu wenige Führungskräfte über ihre eigenen Arbeitssprozesse in strukturierter Form nach. Schon das Erfassen der Tätigkeiten – wo bleibt eigentlich meine Zeit? – kann für Transparenz sorgen. Und bereits eine einfache Visualisierung der Abläufe in den Führungstätigkeiten kann die Augen öffnen und kontraproduktive Routinen, suboptimale Abläufe und unnötige Störungen erkennen lassen. Zudem gibt es zahlreiche Berater, die Unterstützung anbieten und z.B. Ablagesysteme und Büroorganisation optimieren. Natürlich dürften Fragen der persönlichen Arbeitsmethodik auch immer wieder Thema in Coachings sein.
Die Selbst-Analyse in diesem Bereich (Prozesse & Strukturen) ist aus meiner Sicht von dieser Reihenfolge abhängig:
Um meine Vision zu verwirklichen bzw. meine Ziele zu erreichen:
• welche Prozesse
• in welchen Strukturen
• mit welchen Methoden
• unter Zuhilfenahme welcher Instrumente
• habe oder will ich koordinieren und erfolgreich bewältigen?
• Und wie gelingt mir dies (Ergebniskontrolle)?
Wir sind nicht nur in der Bürogemeinschaft mit Custos Consulting in den neuen Räumen über den Dächern von Osnabrück angekommen, sondern ich habe den eigenen Auftritt auch überarbeitet. Da ich das Tätigkeitsspektrum in den letzten Jahren erweitert und zudem das Beraternetzwerk ausgebaut habe, war eine neue “Dachmarke” gefragt. In bewährter Kooperation mit dem Gestalter (und Freund) Mario Thielke haben wir BENSMANN ACTIVITIES geschaffen, was derzeit die folgenden Felder abdeckt:
- Leadership Development
- Executive Coaching
- Process Consultation
- Moderation
Die bisher eigenständige Seite mit meinen Kunstaktivitäten (laboratorio-bb) ist nunmehr integriert:
- Art
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Wir begleiten Menschen und Organisationen in der Veränderung.
Jetzt habe ich Abschied von meinem bisherigen Büro auf dem Gut Honeburg genommen. Die Kisten sind nicht nur gepackt, sondern zwischenzeitlich hat auch der Umzug in die neuen Räume in der Innenstadt von Osnabrück stattgefunden.
Seit längerer Zeit habe ich nach einer Erweiterung meines Beraterportfolios gesucht. Mit Torsten Wächter und seiner Firma custos consulting habe ich eine perfekte Ergänzung gefunden.
Herr Wächter hat 15 Jahre Erfahrung als Führungskraft in Verwaltung und Privatwirtschaft. Mit seinem Unternehmen custos consulting widmet er sich der Personal- und Organisationsberatung.
Angesichts der aktuellen Herausforderungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise wird er Organisationen dabei unterstützen, ihre Belegschaft und die Prozesse so neu zu strukturieren, dass sie “nach dem Sturm” innovativ und wachstumsfähig bleiben oder werden.
In diesem Monat werden Torsten Wächter und ich aus unseren heutigen Büroräumen über die Dächer von Osnabrück ziehen - wir werden berichten…
Wie schon auf meinem englischen Blog kurz berichtet, war die Veranstaltung Art For Business in Mailand eine echte Herausforderung, denn der überwiegende Teil der Beiträge im Forum erfolgte auf Italienisch. Zwar sorgten zwei sich abwechselnde Dolmetscher (ausgezeichnete Qualität, vermutlich) für ein Grundverständnis, aber es war für die Nicht-Italiener nicht einfach, die Tagungsbeiträge zu verstehen. Angesichts der (zu) großen Anzahl von Podiumsbeiträgen blieb für meinen Vortrag - SELF-LEADERSHIP As An Art - nur ein kleines Zeitfenster übrig. Ich habe erstmals über einige Erkenntnisse aus den Interviews berichtet; den englischen Vortragstext gibt es mit den gezeigten Bildern hier Art For Business 2008 Speech BB.
Meine drei zentralen Punkte im Vortrag lauteten:
1. Change Agents (also Begleiter von Veränderungsprozessen in Organisationen) sollten die “mind-sets”, Methoden und Instrumente der Welt der Kunst erlernen, testen und nutzen, um den eigenen Kontext und die eigene Perspektive zu verschieben und zu erweitern.
2. Viele erfolgreiche Führungskräfte nutzen Ansätze aus dem Bereich der Kunst bereits. SELBSTFÜHRUNG kann daher - im weitesten Sinne - auch als eine Form der Kunst bezeichnet werden.
3. Um genauer herauszufinden, wie das “Humankapital” von Organisationen mithilfe von Kunst weiter entwickelt werden kann, sollten Leben & Werk von Künstlern gezielt untersucht und sogar getestet (im Sinne von nachvollzogen) werden.
Speziell zum letzten Punkt habe ich einen Text empfohlen, den ich 1998 anläßlich meines Workshops am Art Institute Of Boston als Grundlage geschrieben habe: How To Survive As An ARTIST - Examples From The Life Of Marcel Duchamp. Mehr Informationen dieser Art finden sich auch in meinen “Linsen” bei Squidoo.
Und zuletzt habe ich beim Art For Business Forum noch den Hinweis auf meine eigenen gymnastischen Übungen im Reich der Kunst gemacht.
Während der Veranstaltung Art For Business (13.-15. Nov. in Mailand) werde ich erstmals Ergebnisse meines diesjährigen Forschungsprojektes SELBSTFÜHRUNG berichten können - in einem Diskussionspanel am 14.11.. Meine Vita in Italienisch liest sich so: BB_Vita. Die Federführung des Events liegt wieder bei der Agentur Trivioquadrivio.
